Neuigkeiten aus Asciburgium - Das Welterbe in Moers

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Das Welterbe in Moers
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Das Welterbe in Moers

Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und die Niederlande wollen den Niedergermanischen Limes als Welterbe bei der UNESCO anmelden.

Seit einigen Tagen überschlagen sich die Meldungen aus der Region „Niederrhein“ und dem damit in Verbindung stehenden „Niedergermanischen Limes“.

Die Niederlande bereiten mit Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz eine gemeinsame Bewerbung des „Niedergermanischen Limes“ fürs Weltkulturerbe vor.

Das sieht eine Vereinbarung der beteiligten Partner vor, die im LVR-LandesMuseum Bonn unterzeichnet wurde

http://www.bodendenkmalpflege.lvr.de/de/aktuelles/presse/2015/2015_04_16.html

Auf deutscher Seite können 19 Kommunen in Nordrhein-Westfalen und eine Kommune in Rheinland-Pfalz insgesamt 27 hochrangige Fundplätze des römischen Militärs vorweisen. Die wichtigsten archäologischen Plätze des Niedergermanischen Limes sind: das Praetorium in Köln als Sitz des militärischen Oberbefehlshabers und Statthalters, das Doppellegionslager Vetera I in Xanten, dem bis zu seiner Zerstörung 70 n. Chr. mit 10.000 Mann größten Standlager im Römischen Imperium, die Legionslager in Bonn, Neuss und Nijmegen, die Hilfstruppenlager in Remagen, Köln-Deutz, Dormagen, Monheim, Krefeld, Moers-Asberg und Kalkar sowie Arnheim, Vechten, Utrecht, Zwammerdam, Alphen und Valkenburg. (Quelle: www.land.nrw.de )

Asciburgium – eines der römischen Lager am niedergermanischen Limes – in der Zeit der „Drususoffensive“ zur Überwachung der Ruhrmündung erbaut – befindet sich im heutigen Moers-Asberg.

Seit mehr als 4 Jahren weist Castra Asciburgium e.V. auf die Entwicklungen am zukünftigen „Niedergermanischen Limes“ hin und versucht, dieses für die Stadt und Region bedeutsame Erbe ins Bewusstsein der Moerser Bürger und Gäste zu rufen.

In Fachkreisen, insbesondere der Archäologie und Bodendenkmalpflege, ist das Thema „Welterbe niedergermanischer Limes“ nicht neu. Wenn im Jahre 2019 die geplante Bewerbung bei der UNESCO erfolgreich durchgeführt wird, birgt das auch für Moers ein enormes kulturelles, touristisches und wirtschaftliches Potential.

Deshalb regte Castra Asciburgium e.V. schon öfter die Erstellung und Umsetzung eines museumspädagogischen Konzeptes bei Politik und Verwaltung der Stadt Moers an und inzwischen „hat dieser Zug auch schon Fahrt aufgenommen“.

Als nächsten, wichtigen Schritt wird Castra Asciburgium e.V. seine Arbeit rund um das Asberger Erbe aus der Antike in den Gremien des Rates der Stadt Moers und Duisburg vorstellen und auch weiterhin als Partner nicht nur im Rahmen der Bodendenkmalpflege sowohl mit Rat als auch mit Tat den Ämtern und Behörden etc. zur Seite stehen. Letztendlich sind sie es, die Projekte planen und genehmigen (müssen), diese dann aber oftmals aus ihrer Aufgabe und Funktion heraus nicht selbst durchführen.

Ideen für Projekte, wie z.B. einen jährlichen „Tag des Limes“ zu feiern sind gerade auch in den Reihen von Castra Asciburgium e.V. bereits vorhanden, nun gilt es, diese weiter zu entwickeln und weitere, gute Ideen zu finden und umzusetzen.

Die Sichtbarkeitmachung der römischen Hinterlassenschaften jenseits und diesseits der Stadtgrenze zu Moers und Duisburg sowie die Unterstützung der Wissenschaft bei der weiteren Erforschung der römischen Vergangenheit entlang der Römerstraße in Moers steht bei allen Bemühungen im Vordergrund.

Rückendeckung, vor allem finanzielle Unterstützung ist  hierfür aus Düsseldorf und Berlin zu erwarten.


Ansprechpartner für Rückfragen und Pressekontakt:

Thomas Maas

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links zum Thema:

http://mbwwk.rlp.de/einzelansicht/archive/2015/april/article/niedergermanischer-limes-soll-unesco-welterbe-werden-rlp-unterzeichnet-kooperationsvertrag/

http://deutschland.nlbotschaft.org/nachrichten/2015/04/der-niedergermanische-limes-auf-dem-weg-zum-unesco-welterbe.html

http://www1.wdr.de/studio/duesseldorf/themadestages/niederrheinischer-limes-soll-weltkulturerbe-werden-100.html

http://www.focus.de/regional/rheinland-pfalz/denkmaeler-niedergermanischer-limes-soll-welterbe-werden_id_4617718.html




Castra Asciburgium übernimmt Patenschaft

Südlich der Winkelhauser Straße in Moers- Asberg befindet sich das Bodendenkmal des ehemaligen römischen Kastells Asgiburgium. Dieses Bodendenkmal ist als WES 108 seit dem 03.09.1986 in die Denkmalliste der Stadt Moers eingetragen. Ziel der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Moers und des LVR- Amt für Bodendenkmalpflege ist die noch unbebaute Teilfläche dieser archäologischen Hinterlassenschaft für die Öffentlichkeit erlebbar und zugänglich zumachen. 

Der Verein Castra Asgiburgium e.V. beabsichtigt dieses langfristig angelegte Konzept in Kooperation mit der Stadt im Rahmen der Möglichkeiten schrittweise umzusetzen. Die städtische Teilfläche wird zurzeit als extensiv bewirtschaftete Brachfläche vorgehalten. Der Verein übernimmt ab dem 01.01.2014 die Patenschaft für die Fläche, um durch Pflegemaßnahmen und gezielte Aktivitäten der Öffentlichkeit den geschichtlichen Bezug zu dem Areal zu vermitteln.

Unterstützen Sie uns bei diesem Projekt:



Begehung des Grundstücks mit Vertretern der Stadt Moers

v. L. Jürgen Sommerfeld (Leiter des Fachbereich Grünflächen), Gudrun Rapp (unter Denkmalbehörde),

Thomas Maas (1. Vorsitzender Castra Asciburgium e.V.), Roland Lietzow (2. Vorsitzender Castra Asciburgium e.V)




 
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